GPX-Trackverwaltung

Seit 2007 zeichne ich regelmäßig unsere Fahradtouren mit einem GPS-Empfänger als GPX-Dateien auf. In der Regel mache ich das mit einem Nokia N800, einer GPS-Maus und dem Programm Maemo-Mapper. Inzwischen benutze ich auch noch ein Garmin etrex zum Aufzeichnen der Tracks.

Im Lauf der Zeit sind so viele GPX-Dateien angefallen, dass langsam der Überblick verloren ging.  Eigentlich eine typischer Fall für eine Datenbankanwendung. Damit war die Idee für eine GPX-Trackvewaltung geboren, die mit PHP und MySQL auf einem Webserver realisiert wurde.

Folgende Anforderungen sollte die Anwendung erfüllen:

  • Zentrale Speicherung der Tracks im Originalzustand auf dem Server
  • Kategorisierung der Tracks
  • Automatische Darstellung eines Tracks auf einer Karte z.B. Openstreetmap
  • Einfaches Bearbeiten der Metadaten und Löschen von Tracks

Realisiert wurde das Projekt mit PHP und Openlayers, einer Javascript-Biliothek für Darstellung der Karten des OpenStreetMap-Projekts. Außerdem kommt noch GPSBabel zum Einsatz, um Tracks aus Perfomancegründen für die Anzeige auf max. 1000 Trackpunkte zu kürzen bzw. KML-Dateien für die Anzeige in Google-Maps zu generieren.

Die Applikation wurde aufgesplittet in ein Frontend und in ein Backend. Das Backend dient zum Einpflegen und Editieren der Tracks, im Frontend können die Tracks zusätzlich veröffentlicht werden. Um einzelne Kategorien ausblenden zu können, wurde bei Kategorien und Tracks entsprechende Flags eingerichtet. Hier finden Sie das Ergebnis der Projekts:

Tracks werden beim Einlesen automatisch geparst, dabei werden Kartenmittelpunkt und der Zoomfaktor ermittelt. Außerdem werden Trackdatum und Tracklänge erfasst. Routen und Wegpunkte werden beim Parsen allerdings ingnoriert. Für den Zoomfaktor habe ich kein geeignetes numerisches Verfahren gefunden, so dass mit etwas Versuch und Irrtum Werte ermittelt wurden, die aber nicht bei jeder Kartengröße optimal sind.

Das Design der Trackverwaltung ist rudimentär, lässt sich aber leicht ergänzen. Überhaupt gibt es noch viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Wer sich für die Skripte interessiert, schreibe mir eine kurze Mail. Ich überarbeite dann die Quellen und stelle sie gerne zum Download bereit.

Walter (at) Hupfeld-Hamm.de

OpenStreetMap

Openstreetmap fasziniert mich seit einiger Zeit.  In OpenStreetMap (OSM)   entwickelt die Internetgemeinde eine eigene online verfügbare Karte, die den Vergleich mit Google Maps nicht scheuen muss und z.T. schon erheblich besser ist. Diese Projekt hat inzwischen eine beachtliche Dynnamik entwickelt.

Die Karte ist unter der Adresse  www.openstreetmap.org für jeden benutzbar.

Der Einstieg in ds Projekt ist allerdings nicht ganz einfach. Geholfen hat mir das Buch OpenStreetmap – Die frei Weltkarte nutzen und mitgestalten von Ramm und Topf vom Verlag lehmanns media.

Voraussetzung zur aktiven Beteiligung an OSM ist ein GPS-Gerät, mit dem Wege mit Hilfe des Global Positioning Systems aufgezeichnet werden können. Die Ergebnisse lassen sich dann als Tracks speichern und in einen Editor laden, mit dem die Karte dann ergänzt werden kann.

In einer losen Artikelfolge sollen hier einige Aspekte von Openstreetmap erläutert und Lösungen dargestellt werden.

Mediacenter

Media Center PC

Die Idee für einen Media Center bestand schon lange, aber eigentlich wollte ich keine 500 € dafür ausgeben. Hier wird eine Lösung beschrieben, die auf dem preiswerten MSI Wind PC beruht.


Hardware

  • MSI Wind Desktop PC 2713 Intel A N270
  • TT-connect S-2400 (USB-Box zum Empfang von digitalem Sattellitenfernsehen DVB-S)
  • MCE Fernbedienung XP&Vista – Microsoft zertifiziert X10

  • Hardware-Kosten

    Der PC hat 220 € gekostet, der DVB-S-Receiber 50 € und die Fernbedienung 14 € (Stand Oktober 2008). Eine drahtlose Tastatur und Maus waren noch vorhanden. Die Hardwarekosten belaufen sich damit auf weniger als 300 €.
    Der Atomprozessor liegt im unteren zumutbaren Leistungsbereich, wodurch gewisse Einschränkungen bei der Performance gegeben sind. Für meine Anforderungen ist das System aber durchaus geeignet. Der MSI Wind kommt im Wohnzimmer tauglichen Gehäuse, ist leise und verbraucht nur wenig Energie.


    Software

    Betriebssystem ausprobieren
    Der MSI Wind Desktop wird mit SLEP 10.0 (Suse Linux Enterprise Edition) ausgeliefert. Da der MP3-Support hier problematisch ist, habe ich zunächst OpenSuse 11.0. installiert. Leider wurde die Netzwerkkarte dabei nicht erkannt. Nächster Versuch war Kubuntu 0810. Hier lief zunächst alles problemlos. Allerdings gelang es nicht, die DBV-S-Box einzubinden. (Für Hinweise wäre ich dankbar.) Außerdem nervte der Betrieb von Kunbuntu durch andauerende Festplattenaktivitäten. Also doch Windows XP installiert, die Treiber von der von MSI mitgelieferten CD eingebunden, alles lief zufriedenstellend.

    Medienzentrale

    Es gibt eine ganz Reihe von Programmen, die in Frage kamen. (siehe htpc-news). Ausprobiert habe ich Sceneo TVcentral von Buhl Datentechnik, dessen Einsatz ich aber aus mehreren Gründen verworfen habe. Nächster Versuch war die Opensource-Software Mediaportal, die allen meinen Anforderungen gerecht wird, aber etwas sperrig bei der Installation ist.

    Peripherie

    Fernseher
    Mein Flachbildschirm (Sony KDL) besitzt u.a. einen VGA-Eingang, daher war der Anschluss des MSI Wind PC, der ausschließlich VGA besitzt, kein Problem. Allerdings unterstützt der Monitor nur eine Auflösung von max. 1280×768 Punkten beim VGA-Eingang, so dass rechts und links bei einer Bildschirmauflösung von 1360 x 768 Bildpunkten immer ein schwarzer Steifen bleibt. Um die volle Bildschirmauflösung zu erreichen, müsste HDMI zum Einsatz kommen. Die 40 Pixel rechts und links sind der Tribut für die moderaten Kosten meiner MediaCenter-Lösung.


    Tastatur und Maus
    Drahtlose Tastatur und Maus gehören zu einem Targa-PC und werden über USB angeschlossen. Besser wäre eine Sofa taugliche Multimediatastatur mit integriertem Mauspad. Vielleicht später.


    Fernbedienung
    Preise für Fernbedienung sind sehr unterschiedlich und nach eine Recherche bei Ebay bestellte ich die oben genannte kostengünstige Fernbedienung. Evtl. wäre eine original Microsoft Fernbedienung für 35 € besser, aber mir fehlt hier der Vergleich.